Jährlich werden Fachbereiche der Unis getestet und bewertet. Wie wichtig ist die Platzierung der Hochschulen für den Berufseinstieg?

Heutzutage gehört es für führende Magazine zum guten Ton, jedes Jahr ein ausführliches Hochschulranking abzudrucken. Als Studierender ist es immer wieder interessant, die eigene Hochschule in den schier endlosen Tabellen zu suchen, um letztendlich oftmals nicht fündig zu werden.
Ebenso wichtig wie fraglich ist bei diesen Auswertungen die Meinung von potentiellen Arbeitgebern. Werden Absolventen gar nach Hochschulen ausgewählt oder spielen im Endeffekt doch „nur” Noten und Persönlichkeit eine Rolle?
In Verbindung mit dem Hochschulranking eines bekannten Karrieremagazins erklären Personaler in wieweit sie von solchen Rankings bei der Wahl ihrer zukünftigen Mitarbeiter, beeinflusst werden. Die Personaler betonen die zunehmende Wichtigkeit der Frage, auf welchen Hochschulen der Abschluss erreicht wurde. Gleichzeitig relativieren sie ihre Aussagen allerdings mit dem Argument, dass immer weniger Fach- und Führungskräfte von deutschen Hochschulen nachrücken. In der Vergangenheit standen nach Angaben der Personaler schlicht mehr Bewerber zu Verfügung, aus denen die Besten selektiert werden konnten. Diese Entwicklung lasse sich jedoch durch die demografische Entwicklung erklären und hatte nichts mit der Qualität der Lehrinhalte zu tun.
In Anbetracht der zukünftigen demografischen Situation wird sich dieser Zustand verschärfen. Personaler werden aus einer immer kleineren Zahl von Bewerbern wählen müssen, wodurch eine Selektion nach der Hochschule kaum noch möglich seien wird. Ungeachtet dieser Tatsachen wurden im angesprochenen Ranking 30 der getesteten Universitäten für besonders gut erklärt. Im Vergleich zur Konkurrenz wurden nach Angaben des Magazins „deutliche” Unterschiede zwischen den Top 30 und den nachfolgenden Universitäten verzeichnet, die sich in erster Linie auf die Anzahl der Studenten und Absolventen beziehen. Fraglich ist diesbezüglich jedoch, in wieweit die Bewertungskriterien eine objektive Einschätzung der einzelnen Universitäten zulassen. In vielen Punkten sind die Kriterien sehr stark auf die Quantität ausgelegt, was die Frage aufwirft, ob diese Zahlen wirklich etwas über die Qualität des Absolventen bzw. Studenten aussagt.
Ein weiterer Kritikpunkt an den Bewertungskriterien dieser Umfrage liegt in der kürzlich vollzogenen Umstellung vieler Studiengänge auf die Abschlüsse Bachelor und Master. Heute ist noch nicht abzusehen, wie sich diese Veränderungen der Studiengänge auf die Qualität der Abschlüsse auswirken. Dementsprechend sollte ein solches Hochschulranking nicht verallgemeinert werden und ist in seiner Lebensdauer beschränkt. Letztlich dienen Hochschulrankings für den unsicheren Studenten mit Sicherheit als Orientierung, jedoch sollte man keinesfalls verzweifeln, wenn die eigene Hochschule nicht in den Tabellen zu finden ist.
Sie können sich zwischen GKV und PKV entscheiden. In der GKV sind Sie in den meisten Fällen beitragsfrei mitversichert.
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Die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung betragen ca. 145 €.
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Studenten mit mehr als 14 Fachsemester zahlen in der GKV ca. 145,- €.
Die PKV versichert ohne eine Begrenzung der Semesteranzahl ab 62,84 €.
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