Viele Studenten sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, doch das BAföG-Amt hat Schwierigkeiten die Vielzahl von Anwärtern zu versorgen.

Das neue Semester hat begonnen, was für viele deutsche Studenten bedeutet, dass die erhoffte staatliche Unterstützung zunächst ausbleibt. Immer zu Semesterbeginn muss ein Student in Deutschland den Anspruch auf finanzielle Unterstützung neu beantragen. Infolgedessen wird dieser Antrag geprüft und im Anschluss festgestellt, in welcher Höhe der Student monatliche Zahlungen erhält.
Die Bewertung des angesprochenen Wertes stellt für die verantwortlichen BAföG-Ämter einen großen bürokratischen Aufwand dar, weil diverse gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden müssen. Unter anderem muss die finanzielle Situation der Eltern beleuchtet werden um anschließend festzustellen, inwieweit eine Unterstützung des Staates gewährleistet werden muss.
In vielen Fällen ist es so, dass sich dieser Prozess über mehrere Monate hinzieht, bis er letztlich abgeschlossen werden kann und die ersten Gelder auf dem Konto des Studenten erscheinen.
Unabhängig davon müssen die laufenden Kosten des betroffenen Studenten allerdings beglichen werden und schnell befinden sich aufgrund dessen viele angehende Akademiker in finanziellen Schwierigkeiten. Diese Engpasssituation ändern auch nicht die Nachzahlungen, die ein Student für das Semester rückwirkend erhält, wenn der BAföG-Antrag schlussendlich genehmigt wurde.
Teilweise erhalten Studenten erst zum Ende des Semesters ihren bewilligten Betrag. Oftmals liegt dann eine Zeit voller Probleme hinter den Betroffenen. Schwierigkeiten die Miete zu zahlen, Lehrmittel anzuschaffen und die Verpflichtung gegenüber dem AStA zu begleichen, sind nur Auszüge aus den Problemen, die einen Studenten vom eigentlichen Sinn des Studiums abhalten.
Oftmals stellen sich Studenten die Frage nach den Gründen für diese Situation. Ein Grund liegt darin, dass der bürokratische Aufwand in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist, bevor ein Antrag genehmigt werden darf. Allerdings ist die Zahl der verantwortlichen Angestellten nicht aufgestockt worden, somit muss dieselbe Anzahl von Mitarbeitern erheblich mehr Arbeit bewältigen. Die logische Folge daraus sind wartende Studenten, die zum Anfang Ihres Studiums oder eines neu beginnenden Semesters ohne finanzielle Unterstützung dastehen.
Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese Situation mit den zukünftig anfallenden Studiengebühren verändert. Sollte es zu keiner Verbesserung der Situation kommen, verlangt der Staat Geld von seinen Jungakademikern, obwohl er nicht in der Lage ist seinen eigenen Verpflichtungen nachzukommen.
Sie können sich zwischen GKV und PKV entscheiden. In der GKV sind Sie in den meisten Fällen beitragsfrei mitversichert.
Ausnahmen:
Sie können nach dem Wegfall der Familienversicherung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen.
Die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung betragen ca. 145 €.
Die Beiträge der privaten Krankenversicherung beginnen bei 71,03 €.
Studenten mit mehr als 14 Fachsemester zahlen in der GKV ca. 145,- €.
Die PKV versichert ohne eine Begrenzung der Semesteranzahl ab 62,84 €.
Studenten in der GKV zahlen ca. 70,- € bzw. ab dem 30. Lebensjahr ca. 145,- €.
Die PKV versichert ab einem Monatsbeitrag von 70,92 €.
Sie sind Student und machen ein Praktikum oder Hochschulsemester im Ausland?
Informieren Sie sich über die Krankenversicherung für Studenten im Ausland.
Private Altersvorsorge
BerufsunfähigkeitsversicherungEin Service von ![]()
Kompetente Fachberater antworten im Einzelchat.